US-Truppen in Grafenwöhr: Starker Standort – enge Abstimmung auf allen Ebenen
Zur aktuellen Diskussion über mögliche Veränderungen bei der US-Truppenpräsenz in Deutschland erklärt Albert Rupprecht:
„Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist einer der bedeutendsten militärischen Standorte weltweit. Die USA haben hier über viele Jahre hinweg massiv investiert – ein klares Zeichen für die strategische Bedeutung des Standorts.
Grafenwöhr überzeugt durch seine hervorragende Infrastruktur, seine geostrategische Lage sowie durch das enge und vertrauensvolle Miteinander zwischen amerikanischen Streitkräften, Kommunen und Bevölkerung. Dieses Zusammenspiel ist ein zentraler Erfolgsfaktor und wird auch international hoch geschätzt.
Aktuell handelt es sich um Ankündigungen und Planungen, nicht um konkrete Entscheidungen. Wir nehmen die Situation sehr ernst und bringen unsere Argumente aktiv und mit Nachdruck ein.
Ich habe daher bereits den Kontakt zu allen entscheidenden Institutionen – vom Bundesverteidigungsministerium über das Kanzleramt bis hin zu weiteren relevanten Stellen – aufgenommen. Darüber hinaus werde ich mich in dieser Woche eng mit den
Arbeitnehmervertretern, den Bürgermeistern der Anwohnergemeinden, dem Landrat sowie den Abgeordnetenkollegen abstimmen, um das weitere Vorgehen gemeinsam zu koordinieren.
Solche Diskussionen hat es auch in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Entscheidend war dabei stets, dass die überzeugenden Argumente für Grafenwöhr klar vorgetragen wurden und Wirkung entfaltet haben. Genau das tun wir auch jetzt – mit der gebotenen Sensibilität und Nachdruck.
Klar ist zugleich: Globale sicherheitspolitische Entwicklungen lassen sich regional nur begrenzt beeinflussen. Umso wichtiger ist es, dass wir geschlossen auftreten und die Stärken unseres Standorts klar und überzeugend vertreten. Grafenwöhr bleibt ein zentraler Baustein der transatlantischen Sicherheitsarchitektur.“
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